Dialog Hansaallee/Schwalmstraße

Lob & Kritik

Die Beteiligungsphase ist geschlossen. Vielen Dank für Ihre Beiträge. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an die Moderation wenden: moderation-hansaallee@isr-haan.de

Virstellung der Entwürfe

24.11.2021 22:06 Lob chm

Die Darstellung der Entwürfe sowie die Möglichkeiten mitzudiskutieren lassen keine Wünsche offen. Gut gemacht!

Auftaktveranstaltung

06.10.2021 10:24 Kritik chm

Ich habe nur zufällig am Tag der Auftaktveranstaltung davon erfahren. Es wurde kein Flyer bei uns eingeworfen, obwohl wir vis-à-vis von ZF auf der Schwalmstraße wohnen. Man konnte nicht davon ausgehen, dass  Anwohner täglich am ZF-Gelände entlanggehen, um die offenbar kurzfristig vor der Veranstaltung angebrachten Schilder zu bemerken. Man bekommt dann leider den Eindruck, nicht beteiligt zu werden zu sollen. Als Kritik lasse ich natürlich gelten, dass ich als Familienvater nicht zur täglichen Amtsblattlektüre komme.

Umweltemissionen

06.10.2021 10:04 Frage chm

Welche zusätzlichen Umweltemissionen müssen von den Anwohnern für die Bauprojektdauer (wie lange?) in Kauf genommen werden?

a) Feinstaubbelastung
b) Baustellenlärm (Störschall) und dem damit verbundenen negativen Stress
c) Abgase (oder werden ausschließlich Elektrofahrzeuge als Baustellenfahrzeuge eingesetzt?)

Hier denke ich an erster Stelle an die Kinder der KITA Christus-König, deren Gelände direkt an die zukünftige Baustelle grenzen wird.

Nachhaltigkeit

06.10.2021 10:03 Frage chm

Nehmen wir (den besten Fall) an, es wird ein CO2-neutrales und plusenergetisches Viertel geschaffen, wie es bei der Auftaktveranstaltung am 30.9. als Ziel kommuniziert wurde.

Da die städtische Rahmenzielsetzung einer zu erreichenden Klimaneutralität bis 2035 in Düsseldorf gegeben ist, gehe ich davon aus, dass es als Einflussfaktor für die angestoßene Bauleitplanung eine Abschätzung der "grauen Energie" u. a. aus

- Abriss (konventioneller) Gebäude und deren Erschließungslagen
- Erschließung der Gebäudegrundstücke
- Entsorgung einschl. Altlasten (damit verbunden die Frage, wie und wohin entsorgt wird)
- Fertigung von Baumaterial
- sämtlichen Baumaßnahmen
- erforderlichen Transporte

gibt.

a) Wieviel Megajoule werden dafür geschätzt und welchen Anteil haben daran die ersten drei Punkte?

b) Welche Bauprojektdauer und welche Nutzungsdauer werden angenommen (Bandbreitenangabe)?

c) In welchem Jahr wird demnach das Ziel der Klimaneutralität nach einer ganzheitlichen energetischen Betrachtung (Ökobilanz) im neuen Viertel erreicht werden (Bandbreitenangabe)?

Eine weitestgehende Erhaltung bzw. Einbindung intakter Bausubtanz in die Bebauung könnte in meinen Augen einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes leisten und gleichzeitig für Düsseldorf bauhistorisch wertvolle Architektur schützen (mindestens die rheinische Backsteinbaufassade an der Hansaallee sowie die freistehende Villa).

Weiteres

05.10.2021 22:05 Sonstiges kfranzk

- Die Häuser zur Rückseite der westlichen Maasstraße sollten selbstverständlich nur 2-stöckig sein, um einen sanften Übergang zu schaffen.
- Einen Fuß-Fahrradweg vom neuen Viertel zur Maasstr. kann ich mir an der Nordseite des Spielplatzes gut vorstellen, die beiden Wege zwischen Saarwerden- und Lerchenstr. sind ja auch ein Gewinn. Ein Fuß/Rad-Ausweg zum Pastor-Busch-Weg sollte sicher auch sein.
- Einen Lebensmittel-Nahversorger (wie z.B. Rewe City) kann ich mir schon als nützlich vorstellen als späte Nachfolge für den Lebensmittelladen Krings am Niederkasseler Kirchweg.
Wenn noch ein kleines Bistrot in Nachfolge der Gaststätte Vossen vorn an der Ecke zur Rheinbahn-Haltestelle käme, hätte das einen hohen Geselligkeitswert für die Nachbarschaft.
- Warum eine Grundschule nicht auf dem viel größeren Gelände Belsenpark II oder Brockmann, wo ringsum sehr viel mehr Wohnungen entstanden sind und werden, erschließt sich mir nicht.
- Nach einigen Kellerüberflutungen und den verstärkt zu erwartenden Starkregen ist der Plan eines Regenwasser-Rückhaltesystems zu begrüßen.
=> Und ich erwarte gute Architektur, die uns nach 100 Jahren auch noch gefällt, wie unser Viertel hier!
Solch ein Schmonzes wie 'essbare Stadt' oder 'Buchenhain auf dem Dach', wie einige Projekteure säuselten, sollen sie sich sparen.

Gruß Konrad Knirim

Wünsche und Vorschlag

05.10.2021 22:04 Sonstiges kfranzk

Ich habe ein paar Vorstellungen und Wünsche an die Bebauung des 'Ehrenreich'-Geländes:
- Ich würde mir und uns schon sehr wünschen, dass die Villa Kappes (so hieß der Spediteur, der sie 1912 an der Süchtelner Str. 5, so hieß die Straße, gebaut hat) erhalten bleibt und z.B. für eine Kita genutzt wird.
- Die Wohnblocks der Hansaallee gegenüber sind zunächst 4-geschossig dann 6-geschossig, der Wohnturm zur B7 ist 8-geschossig. Genau das könnte auf der Ostseite auch sein mit 8-geschossigem gut lärmgedämmten Wohnturm für die vielen Single-Haushalte an der Ecke Hansa/Pastor-Busch, wenn dafür die Villa stehen bliebe.
- Die historische Fassade des Ehrenreich-Werksgebäudes von 1917 könnte sicher in einen Neubau integriert werden.
- Die Schwalmstr. hat im Eckhaus zur Hansaallee 5 Geschosse, dann folgen 2 4-geschossige Häuser, erst bei Nr. 5 wird es 2-geschossig. Das könnte man gegenüber auch abbilden.
- Die jetzige Einfahrt Schwalmstr. (ehemals Im Brücksken) könnte als reine Zufahrt dienen mit einer Ausfahrt aus dem Gelände zur Hansaallee. Die Tiefgaragen-Zu- und Ausfahrt selbstverständlich nur an der Hansaallee.

 

Bürgerbeteiligung

03.10.2021 00:06 Kritik V.Mairich

Dass nur sehr wenige Anwohner per Flyer über die Auftaktveranstaltung informiert wurden, und dies erst zwei Tage vorab, am 28.09., ist mehr als ärgerlich.

Die beiden Banner, die diesbezüglich aufgehängt wurden, hängen an Stellen, an denen kaum Anwohner vorbei gehen. Es erweckt den Anschein, es wäre Kalkül.

Die Anwohner haben nun wenige Tage Zeit, um einen Bürgervertreter zu stellen. Anregungen der Bürger, die den Planungsbüros mitgegeben werden können, sollen bereits bis zum 07.10. abgegeben werden. Mehr Zeit wäre wünschenswert gewesen, zumal bereits am 01.09. beschlossen wurde, dass der Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden soll. Warum sind vier Wochen verstrichen, bis die Anwohner von dem Vorhaben erfahren haben?

Preisgericht

02.10.2021 23:43 Frage V.Mairich
  1. Wer sitzt im Preisgericht? Wird diese Information noch bekannt gegeben?
  2. Wird ein Bürgervertreter eine Entscheidungsstimme besitzen oder als Beobachter teilnehmen?

 

Familienfreundliche, bezahlbare Bebauung

02.10.2021 16:30 Frage BA

Warum wird nicht ein bezahlbares !! Mix-Wohnkonzept aus Wohnungen und Einfamilienhäusern (siehe Schanzenstr. - großartig gelungen) umgesetzt?

Hohe, enge, übervölkerte Wohnklötze entstehen zur Genüge im Belsenpark, Albertussee...

Mit der Umsetzung von Schule/Kita werden ja explizit Familien angesprochen: warum sollen Familien besonders in Ober/Niederkassel/Lörick immer an den Rand (Albertussee, Hildegard-Knef-Str) der Areale verbannt werden? 

Wegen des Profits auf hohen Bodenrichtwerten?

Gerade Familien benötigen gut angebundene Infrastruktur und bezahlbaren Wohnraum mit etwas Garten und Platz.

Linksrheinisch wird zu einer Trabantenstadt - wie schade für diesen "Aushängestadtteil"hii Düsseldorfs.

Schule

01.10.2021 11:58 Frage laubigknirim

Warum eine Schule auf dem Hansaallee/Schwalmstraße-Gelände?

Ein Schulstandort auf dem Gelände Belsenpark2/Brockmann wäre sinnvoller, da dort schon eine Schule (Griechisches Gymnasium) angesiedelt ist, viele Menschen mit Kindern wohnen und die Verkehrsanbindung besser zu regeln ist. Die Zufahrt zum Kindergarten auf der Maasstraße ist schon heute zu den Bring-und Abholzeiten ein Problem.